11. März 2010 18:17:51
Das ist dann: 80 % zu 20 %
Wallner zu “Stellungnahme Pax Christi Burgenland”
11. März 2010 12:25:39
Kinderrechte sind Menschenrechte sind Grundrechte! Also die Basis unserer Gesetzgebung und nicht das Schlusslicht! Abschiebungen von Kindern, die hier aufgewachsen und sozialisiert sind, sind massive Verletzungen der Menschenrechte und passieren in Österreich fast täglich. Die verantwortlichen Organe (BMI) sollten beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angezeigt werden. Volksanwaltschaft ist aufgerufen!
Christina Oppermann-Dimow zum Artikel “Statement Willi Resetarits”
10. März 2010 12:03:20
Gratuliere zu Eurer Aktion, die ich als gebürtiger Mariasdorfer natürlich mit unterzeichnet habe! Ihr habt mich inspiriert so etwas Ähnliches für ganz Österreich aufzuziehen: Bitte helft mit!
Seit vielen Jahren unterstütze ich den vielfach ausgezeichneten Verein von Ute Bock, der sich um die Ärmsten der Armen – nämlich die Flüchtlinge kümmert. Ich stelle freie Wohnungen in noch zu renovierenden Häusern gratis zu Verfügung. Nie hätte ich aber gedacht, dass ich selber jemals die Dienste von Frau Bock für Freunde von mir in Anspruch nehmen müsste!
Wenn Ihr dem link www.fußballverbindet.org folgt, seht Ihr meinen Sohn David (bald 10), einen begeisterten Fußballer! Nicht mehr seht ihr seinen Freund Bernard, mit dem unsere Kinder schon seit fast 5 Jahren gemeinsam Fußball spielen. Der kleine Bernard wurde samt Familie von der Polizei abgeholt, eingesperrt und in den Kosovo abgeschoben! Mit seinem Talent würde er sicher in der U9 Nationalmannschaft spielen, wenn es diese gäbe und wenn er Österreicher wäre. Ein ähnliches Talent, der 17 jährige David Alaba (Papa Nigeria, Mama Philippinen) wird gerade (auch von sonst eher rechten Medien) als Österreicher bei Bayern München vereinnahmt und groß abgefeiert. Bei der heutigen Rechtslage wären seine Eltern aber sicher abgeschoben worden!
Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass Bernard ein Flüchtling ist! Er sieht genauso aus, spricht genauso gut Deutsch und geht in die gleiche Schule und in die gleiche Kirche wie die anderen Kinder am Foto! Wie zuletzt vor 70 Jahren werden jetzt bestens integrierte Familien einfach mitten in der Nacht abgeholt und wie Verbrecher in ein kriegszerstörtes Land ohne Zukunft verfrachtet. Es treibt mir echt die Tränen in die Augen, wenn ich mir den kleinen Bernard in diesem baufälligen alten Haus im Kosovo vorstelle. Er weint jede Nacht und kann auch nicht mehr kicken, denn dort gibt es keine Kindermannschaften. Letzte Woche habe ich meinen Sohn vom Training abgeholt – unsere Kinder sind echt traumatisiert – aber nicht, weil sie ohne Bernard sicher absteigen! „Papa mach doch was!“ und die Papas und Mamas machen …
Wir haben jetzt eine Internet – Unterschriftenaktion für Bernard gestartet und auch schon zahlreiche prominente Unterstützer (Teamtormann Helge Payer und Kollegen, „Kaiser“ Robert Palfrader etc..) gewinnen können. Bitte helft auch mit, unterschreibt auch und leitet es an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter. So ein Schicksal wie Bernard droht vielen bestens integrierten Familien in ganz Österreich!
Was wollen wir erreichen: In unserem sehr strengen Fremdenrecht gibt es eine Bestimmung die heißt „humanitärer Aufenthalt“. Die Behörden hätten also den Ermessenspielraum, gut integrierte Familien – nach vielen Jahren Aufenthalt – nicht abzuschieben! Durch massiven Druck von manchen Medien und von „oben“ wird dieser Ermessenspielraum aber nicht genutzt! Kein Politiker – egal von welcher Partei – wagt es, beim Thema Asyl „anzustreifen“, es sei denn er fordert noch mehr Härte gegenüber den bösen Asylanten! Sie glauben, dass wir – das Volk – so etwas hören wollen! Man hält uns Österreicher anscheinend - samt und sonders – für ausländerfeindlich! Wir sind nicht weltfremd, wir fordern auch nicht offenen Grenzen und dass jeder kommen kann und bleiben darf! Wir fordern nur mehr Menschlichkeit – also Humanität- innerhalb der geltenden Gesetze! Denn da wurde jetzt eindeutig eine Grenze – nämlich die der Menschlichkeit – überschritten!
Mit freundlichen Grüßen
Mag Hans Jörg Ulreich
07. März 2010 10:22:31
Die von Parfunktionären durch diletantische Vorgangsweisen von verschiedenen Seiten herbeigeführte Situation rund um die Errichtung eines Erstaufnahmezentrums, führte schließlich zum Einsatz des Instrumentes “direkter Demokratie” in Form einer Volksbefragung. Für die betroffene Gemeinde ist die Anwendung dieses Instrumentes zu akzeptieren obwohl auch hier an anständiger und ausführlicher Diskurs zu wünschen gewesen wäre. Die willkürliche Auswahl einer Region zur Instrumentalisierung der Befragung für einen Wahlkampf ist jedoch abzulehnen. Da es sich um einen für unsere Funktionärshierarchie nicht untypische Versuch zu Lösungen von politischen Herausforderungen zu kommen handelt, ist der Aufruf “Zur Befragung zu gehen aber weder JA noch NEIN anzukreuzen”, also ein ungültiges Papier hineinzuwerfen, durchaus gerechtfertigt.
Johann Wutzlhofer
26. Februar 2010 19:28:47
Die vielgeschmähten Künstler, oft als arbeitsscheu, linken Netzwerken zugehörig oder generell als abseits der Gesellschaft stehende Individuen betrachten, sind nach wie vor diejenigen, die der sogenannten bürgerlichen, von der Kronenzeitung im Speziellen und den Medien als Hanglanger der Politik in Allgemeinen geistig kontaminierten Gesellschaft den Spiegel der Menschlichkeit vorhalten müssen. Wie rar sind solche Aktionen geworden; die Angstmacherei als politische Machtkalkül hat viele, gerade auch Künstler, träge und stumm gemacht.
Gerald Schönfeldinger
26. Februar 2010 14:00:07
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
gratuliere zu ihrer Aktion – Unser Burgenland ist anders! Viele Politiker – gleich welchen Coleurs – agieren in Vorwahlzeiten nach dem Motto: Einen Wirbel veranstalten, haltet den Dieb schreien, damit man von wirklichen Problemen, die dringend gelöst werden sollten, ablenken kann. Wo waren denn so manche Volksvertreter als es galt den Banken auf die Finger zu schauen. Wo sind die Minister – übersetzt Diener – die für die Bevölkerung anstehende Probleme weitblickend beheben?
Die Menschen aufzuhetzen mit populistischen Aktionen und Aussagen gegeneinder zu mobilisieren ist ein gefährliches Spiel. Denn ist der “Mob” einmal in Bewegung – ist er nur mehr schwer zu stoppen. Bekanntlich frisst die Revolution ihre Kinder – denken diese “Volksvertreter” nicht an die Zukunft. Haben sie aus der Geschichte denn rein gar nichts gelernt.
Wir sind doch alle Menschen – Menschen aus Fleisch und Blut – Menschen mit den unterschiedlichsten Vorfahren – Menschen, die laut kath. Kirche alle gleich sind vor Gott!
Nur leider nicht vor ängstlichen, sich bedroht fühlenden, aufgehetzen Mitbürgern in Österreich.
Dass es Probleme mit Ausländern gibt, soll ja nicht geleugnet werden – aber bitte es ist hier absolut zu unterscheiden. Wollen, oder können es unsere politischen Vertreter nicht vermitteln.
Warum brauchen sie immer einen Sündenbock – für hausgemachte Probleme und Fehler. Die EU, die Ausländer, die Wirtschaftskrise, die Energiekriese.
Ließe sich fortsetzen.
Liebe Burgenländer – Hut ab vor dieser unabhängigen Plattform – es tut gut zu wissen, dass es in Österreich Menschen gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger wachzurütteln, ehe es zu spät ist.
Ich wünsche viel Erfolg nach dem Motto: Zwischen richtig und falsch gibt es einen Ort – dort treffen wir uns.(aus Cordoba 800 n. Chr.)
Mit ganz herzlichen Grüßen aus der Mitte Österreichs – dem Ausseerland
Monika Gaiswinkler
26. Februar 2010 11:15:50
Ich kann diesem Statement nur voll und ganz zustimmen, wobei angemerkt werden muß, daß auch die Asylverfahren beschleunigt werden müssen. Ich kenne viele Familien, deren Kinder hier geboren wurden oder als Kleinkinder hierher kamen und für die eine Rückkehr in das Heimatland ihrer Elterrn eine Katastrophe wäre, egal ob eine Verfolgungshandlung vorliegt oder nicht.
Selbst habe ich über 15 Jahre in der Flüchtlingsbetreuung und Integration bei der steirischen Caritas gearbeitet und muß leider sagen, daß es auch in dieser sich als christlich gebenden Organisation fremdenfeindliche Tendenzen gibt, die den oftmals schönen Worten eines Herrn Küberl diametral entgegenstehen.
Viel Erfolg bei Eurer Arbeit
Norbert Zsifkovits
26. Februar 2010 09:28:44
Großartig!! Viel Erfolg mit dieser Initiative gegen plumpen (Rechts)Populismus
Mit besten Grüßen
a.Univ.Prof.Mag.Dr. Reinhold Gärtner
Institut für Politikwissenschaft
Universität Innsbruck
26. Februar 2010 08:57:41
Grüss Gott aus Luxemburg. Ich bin Auslandsösterreicher. Verfolge aber so ziemlich Alles über Österreich. Ich bin Niederösterreicher mit vielen guten Freunden im Burgenland (gemeinsame Internatszeit im Salesianum, Wien 3.).
Ich freue mich sehr, dass sich endlich etwas gegen diesen unseligen Politstil (hauptsächlich Populismus) bewegt. An der Abstimmung kann ich natürlich nicht teilnehmen, möchte Ihnen aber meinen Dank und meine Anerkennung ausdücken.
Wenn es möglich ist, informieren sich über Ihre Aktivitäten. Ich werde auch meine Freunde damit versorgen.
Man müsste das Ganze auf mindestens Österreich erweitern, Europa usw. hat aber auch die gleichen Probleme. Ich weiss – Geld – Mitarbeiter usw…
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen
Erich Sevcik
26. Februar 2010 08:49:39
Sehr geehrter Herr Wagner,
danke für diese Initiative. Ich habe schon einige Zeit überlegt, wie man so etwas angehen kann. Eine einzelne Stimme fällt nicht auf. Aber es ist wichtig, zu zeigen, dass es noch eine andere Meinung gibt, als die, die von den PolitikerInnen von allen Parteien mit Ausnahme der Grünen, offiziell verkündet wird.
Ich stimme mit Ihrer Plattform überein, dass AsylwerberInnen in erster Linie Menschen sind, die unsere Unterstützung benötigen und das es unsere moralische Pflicht ist, diesen Menschen zu helfen und Ihnen auch eine Umgebung zu bieten, in der sie sich sicher fühlen können.
Ich freue mich, dass dieses “andere Burgenland”, das jenseits von populistischen Auftritten jetzt an die Öffentlichkeit geht. Danke für die Initiative.
Ich bin zwar aus dem Nordburgenland und damit nicht abstimmberechtigt – trotzdem habe ich unterschrieben. Ich werde Ihren Link auch im Freundeskreis weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Christa Wendelin